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Creux du Van Wanderung: Route, Dauer & Höhenmeter

Oliver Edward Bennett Clarke • 2026-06-09 • Gepruft von Daniel Becker

Kaum eine Wanderung in der Westschweiz zieht so viele naturbegeisterte Menschen an wie die Tour zum Creux du Van. Der gewaltige Felsenkessel im Val de Travers zählt zu den beeindruckendsten Naturschauspielen des Landes – und mit der richtigen Vorbereitung ist er auch für weniger geübte Wanderer erreichbar. Dieser Guide zeigt dir, welche Route sich für wen lohnt, worauf du achten musst und warum sich der Aufstieg lohnt.

Gesamtlänge: 12–14 km ·
Höhenmeter (Aufstieg): 730–820 m ·
Gehzeit: 4–5 Stunden ·
Startpunkt: Noiraigue (Val de Travers) ·
Schwierigkeit: Mittel (T2)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Aktuelle Wegverhältnisse (Schnee, Sperrungen) können je nach Jahreszeit variieren.
  • Die beste Tageszeit für den Sonnenaufgang am Felsbecken ist nicht offiziell festgelegt.
3Zeitleisten-Signal
  • Entstanden während der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren durch Erosion und Gletscherschmelze (Wegwandern.ch).
4Wie es weitergeht
  • Immer mehr Schweizer Kantone investieren in markierte Wanderwege und digitale Karten – der Creux du Van profitiert davon.

Ein Blick auf die wichtigsten Eckdaten zeigt, warum diese Wanderung so beliebt ist – und für wen sie sich eignet.

Merkmal Wert
Region Kanton Neuenburg, Schweiz
Höchster Punkt 1.505 m
Tiefster Punkt (Start) ca. 750 m (Noiraigue)
Empfohlene Jahreszeit Mai bis Oktober
Öffentliche Verkehrsmittel Zug bis Noiraigue, dann zu Fuß
Schwierigkeitsgrad T2 (mittel) mit hoher körperlicher Anforderung
Die Quintessenz

Wer den Creux du Van besteigt, bekommt eine der grössten natürlichen Felsarenen Europas zu Gesicht – aber der Aufstieg verlangt bei 820 Höhenmetern eine solide Grundkondition. Der Lohn: ein Panorama, das seinesgleichen sucht.

Wie lange läuft man zum Creux du Van?

  • Die Standard-Rundwanderung ab Noiraigue misst je nach Route 11,9 bis 14,2 Kilometer (Wegwandern.ch, Schweizer Wanderportal).
  • Die Gehzeit für Geübte beträgt 4 bis 5 Stunden (Off the Trail, Outdoor-Magazin).
  • Die offizielle Seite des Creux du Van gibt für den Aufstieg von Noiraigue aus 1 Stunde 50 Minuten bzw. 2 Stunden 20 Minuten an – je nach gewählter Route (creuxduvan.com, offizielle Informationsseite).

Wie lang ist die komplette Wanderung?

Die vollständige Rundwanderung startet in Noiraigue, führt über den Sentier des Quatorze Contours hinauf zur Ferme Robert auf dem Plateau und über den gleichen oder einen alternativen Weg zurück ins Tal. Die offizielle Route über den Sentier des Quatorze Contours wird mit 12 Kilometern und 730 Höhenmetern angegeben (creuxduvan.com). Wer eine etwas längere Variante wählt, kommt auf bis zu 14,2 km (Wegwandern.ch).

Welche Faktoren beeinflussen die Gehzeit?

  • Das eigene Tempo und die Anzahl der Pausen – auf dem Plateau gibt es einen Picknickbereich und die Ferme Robert mit Terrasse.
  • Die Witterung: Nasse oder heisse Tage verlängern die Gehzeit spürbar.
  • Die gewählte Route: Der direkte Weg über die Sentier des Quatorze Contours ist kürzer als die Variante über die Ferme Robert mit Abstechern.
Fazit: Die Creux-du-Van-Wanderung von Noiraigue ist mit 12–14 km und 4–5 Stunden eine Halbtages-Tour. Einsteiger planen lieber 5–6 Stunden ein und starten früh am Morgen.

Das bedeutet: Die Spanne von 11,9 bis 14,2 km hat einen einfachen Grund – je nachdem, ob man die kürzere Variante über den Sentier des Quatorze Contours oder eine längere, aussichtsreichere Route wählt, verändert sich die Distanz. Für den Normalbesucher heisst das: Wer den Creux du Van an einem Tag schaffen will, sollte um 8 Uhr starten, dann reicht die Zeit locker.

Wie viele Höhenmeter hat die Creux du Van Wanderung?

  • Der Aufstieg wird mit 730 bis 820 Höhenmetern beziffert (creuxduvan.com; Off the Trail).
  • Der höchste Punkt liegt auf 1.505 m über dem Meeresspiegel.
  • Der tiefste Punkt am Start in Noiraigue liegt bei rund 750 m.

Welcher Abschnitt hat die grösste Steigung?

Der steilste Teil der Wanderung ist der Sentier des Quatorze Contours – ein Serpentinenweg, der auf den ersten zwei Kilometern rund 400 Höhenmeter überwindet. Diese Passage ist konditionell anspruchsvoll und erfordert Trittsicherheit. Die offizielle Seite stuft den Weg als T2 ein, also als Bergweg mit durchgehender Markierung und teilweise steilen Passagen (creuxduvan.com).

Ist die Höhendifferenz für Anfänger machbar?

Ja, aber mit Einschränkungen. Die 820 Höhenmeter verteilen sich auf rund 6 Kilometer Aufstieg, was einer Durchschnittssteigung von knapp 14 % entspricht. Das ist vergleichbar mit einer Treppe von rund 410 Stockwerken. Wer regelmässig spazieren geht oder leichte Wanderungen gewohnt ist, sollte sich vorher mit längeren Trainingseinheiten vorbereiten. Wegwandern.ch stuft die Tour als T2 mit hoher körperlicher Anforderung ein (Wegwandern.ch).

Der Haken

Die 730–820 Höhenmeter sind kein Problem für trainierte Wanderer, aber für Gelegenheits-Wanderer eine echte Herausforderung. Ohne ausreichende Pausen und genügend Wasser kann die Tour schnell zur Qual werden. Wer unsicher ist, wählt die kürzere Route ab Le Soliat mit nur rund 150 Höhenmetern.

Fazit: Die Creux-du-Van-Wanderung verlangt mit 730–820 Höhenmetern eine solide Kondition. Gelegenheitswanderer starten besser von Le Soliat aus, wo der Aufstieg nur etwa 150 Höhenmeter beträgt.

Die Konsequenz: Die Höhenmeter sind das entscheidende Kriterium für die Wahl der Route. Wer von Noiraigue startet, muss 820 Höhenmeter bewältigen – wer von Le Soliat kommt, nur etwa 150. Für Familien mit Kindern ist daher die Soliat-Variante die einzig sinnvolle Option.

Wo startet der Sentier du Creux du Van?

  • Der beliebteste Startpunkt ist Noiraigue im Val de Travers, Kanton Neuenburg (Off the Trail).
  • Der Sentier des Quatorze Contours beginnt direkt am Dorfrand von Noiraigue (creuxduvan.com).
  • Eine kürzere Alternative startet auf dem Plateau beim Restaurant Le Soliat (mit Auto erreichbar).

Wie kommt man nach Noiraigue?

Mit dem Auto erreichst du Noiraigue über die Autobahn A5 (Ausfahrt Neuenburg-Süd) und dann die Hauptstrasse durch das Val de Travers. Die Parkplätze am Dorfeingang sind kostenpflichtig und vor allem an Wochenenden schnell belegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst du mit der S-Bahn Linie S21 direkt bis zum Bahnhof Noiraigue – von dort sind es fünf Minuten zu Fuss zum Wanderstartpunkt (creuxduvan.com).

Gibt es alternative Startpunkte?

  • Le Soliat (1.280 m) – von dort führt ein leichter, etwa 6 km langer Weg zum Felsenkessel. Ideal für Familien und weniger Geübte.
  • Couvet – Start im Tal mit etwa 12 km Distanz und 700 Höhenmetern, weniger überlaufen als Noiraigue.
  • Gorgier – eine längere Variante von rund 18 km mit 900 Höhenmetern, für erfahrene Wanderer (Off the Trail).
Fazit: Noiraigue ist der Standard-Startpunkt für die klassische Creux-du-Van-Runde. Wer Zeit sparen will, startet ab Le Soliat und verkürzt die Tour auf rund 2 Stunden reine Gehzeit.

Das Muster: Je nach Startpunkt variiert die Anforderung erheblich. Noiraigue ist der Klassiker für erfahrene Wanderer, Le Soliat die Abkürzung für Einsteiger – und Couvet die stille Alternative mit eigenem Charme.

Ist Creux du Van einen Besuch wert?

  • Der Ausblick auf die 4 km lange und 1 km breite Felsarena ist einzigartig in der Schweiz (Wegwandern.ch).
  • Die Felswände ragen rund 160 Meter senkrecht in die Höhe (Wegwandern.ch).
  • Die Wanderung ist anstrengend, aber der Panoramablick auf die Alpen und den Jura entschädigt für alle Mühen.

Was macht Creux du Van so besonders?

Der Creux du Van wird oft als Grand Canyon der Schweiz bezeichnet – und das nicht ohne Grund. Die fast kreisrunde Felsarena mit einem Durchmesser von rund einem Kilometer und senkrechten Wänden ist geologisch einzigartig. Entstanden während der letzten Eiszeit durch Erosion und Gletscherschmelze, bietet sie ein Naturerlebnis, das in dieser Form nur selten zu finden ist (Wegwandern.ch).

Gibt es auch Nachteile?

  • Die Wanderung ist anstrengend – besonders für Einsteiger und Familien.
  • An Wochenenden und Feiertagen kann es am Startpunkt und auf dem Plateau voll werden.
  • Das Wetter ist in den Bergen unberechenbar; Nebel kann die Sicht auf das Felsbecken stark einschränken.
Achtung

Die offizielle Seite warnt ausdrücklich: Im Winter sind die meisten befahrbaren Wege nicht begehbar und die Umgebung des Felsenkessels ist dann gefährlich (creuxduvan.com). Wanderungen zwischen November und April sind nur mit spezieller Ausrüstung und Erfahrung zu empfehlen.

Fazit: Der Creux du Van ist ein lohnendes Ziel für alle, die eine anspruchsvolle, aber machbare Tageswanderung suchen. Für reine Spaziergänger oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist er weniger geeignet – es sei denn, sie starten von Le Soliat.

Das Urteil: Ja, der Creux du Van ist jeden Höhenmeter wert – aber nur für diejenigen, die bereit sind, sich die Anerkennung zu erwandern. Wer Bequemlichkeit sucht, findet sie auf dem Plateau; wer das Abenteuer sucht, startet in Noiraigue.

Was heißt Creux du Van auf Deutsch?

  • Creux du Van bedeutet wörtlich übersetzt Höhle der Fahne oder Hohle des Windes.
  • Im Schweizer Sprachgebrauch wird die Formation oft als Grand Canyon der Schweiz bezeichnet (Off the Trail).
  • Der Name bezieht sich auf die halbrunde, muldenartige Form der Felsarena.

Welche anderen Namen gibt es für die Formation?

Neben Creux du Van tauchen in älteren Karten auch die Bezeichnungen Creux de la Van oder Van des Fées (Fen der Feen) auf. Im lokalen Dialekt des Val de Travers wird die Formation schlicht lou Creux genannt. Der offizielle Name auf den Wanderkarten der Schweiz ist Creux du Van.

Wie wird es in der Schweiz genannt?

In der Deutschschweiz ist der französische Originalname üblich. Die Tourismusseiten von Neuenburg und MySwitzerland.ch verwenden durchgehend Creux du Van. Die Bezeichnung Grand Canyon der Schweiz ist ein journalistischer Vergleich, der vor allem in Reiseberichten und Social Media verwendet wird (Off the Trail).

Fazit: Wer den Creux du Van auf Karten sucht, verwendet den französischen Originalnamen – eine deutsche Übersetzung ist nicht gebräuchlich. Der Name stammt aus dem lokalen Patois und beschreibt die muldenartige Form des Felskessels.

Warum das wichtig ist: Wer sich auf die Wanderung vorbereitet, sollte den französischen Namen verwenden, um auf Karten und Wegweisern die richtige Route zu finden. Die Bezeichnung Grand Canyon der Schweiz hilft bei der Einordnung der Grösse, aber auf den offiziellen Schildern steht immer Creux du Van.

Wie lange dauert eine Wanderung für Anfänger?

  • Die kurze Variante ab Le Soliat dauert rund 2 Stunden reine Gehzeit (ca. 6 km, 150 Höhenmeter).
  • Die klassische Route ab Noiraigue dauert für Einsteiger 5–6 Stunden inklusive Pausen.
  • Anfänger sollten mit mindestens 1 Liter Wasser pro Person und festen Wanderschuhen rechnen.

Welche leichte Route eignet sich für Anfänger?

Die Anfänger-freundlichste Route ist der Weg ab Le Soliat auf das Plateau. Von dort führt ein breiter, gut markierter Weg in etwa 30 Minuten zum Rand des Felsenbeckens. Die gesamte Strecke ist nur rund 6 km lang und hat kaum Höhenunterschiede. Diese Variante ist auch für Kinder ab etwa 8 Jahren geeignet und erfordert keine spezielle Wanderausrüstung (creuxduvan.com).

Wie kann man die Wanderung verkürzen?

  • Starte ab Le Soliat statt Noiraigue – das spart 600 Höhenmeter und etwa 2 Stunden Gehzeit.
  • Wähle die kürzere Route über die Ferme Robert (ca. 11 km statt 14 km).
  • Nutze die Parkplätze auf dem Plateau (Achtung: begrenzte Kapazität, besonders am Wochenende).
Der Kompromiss

Anfänger stehen vor einer echten Wahl: Die kurze Route ab Le Soliat ist fast ein Spaziergang, die lange Route ab Noiraigue eine echte Bergwanderung. Wer das volle Creux-du-Van-Erlebnis sucht, aber unsicher ist, kombiniert: Anreise mit dem Auto bis Le Soliat, Wanderung zum Felsbecken, dann Abstieg nach Noiraigue und Rückfahrt mit dem Taxi oder Bus.

Fazit: Für Anfänger ist die Route ab Le Soliat die einzig sinnvolle Wahl: 6 km, 150 Höhenmeter, 2 Stunden Gehzeit. Wer die volle Erfahrung sucht, startet in Noiraigue und nimmt sich 5–6 Stunden Zeit.

Die Faustregel: Für Einsteiger gilt: Lieber die kurze Route mit viel Zeit für Fotos und Picknick als die lange Route im Stress. Der Creux du Van ist kein Wettkampf, sondern ein Genuss – und den sollte man nicht hetzen.

Route Startpunkt Distanz Höhenmeter Gehzeit Schwierigkeit
Standard-Runde Noiraigue 12–14 km 730–820 m 4–5 h T2 (mittel)
Kurze Runde Le Soliat ca. 6 km ca. 150 m 2 h T1 (leicht)
Alternative Couvet ca. 12 km ca. 700 m 4 h T2 (mittel)
Verlängerte Tour Gorgier ca. 18 km ca. 900 m 6–7 h T3 (anspruchsvoll)
Was zu beachten ist

Die vier Routen unterscheiden sich nicht nur in Länge und Höhenmetern, sondern auch im Erlebniswert. Die Standard-Runde ab Noiraigue bietet den spektakulärsten Aufstieg mit 14 Serpentinen – die kurze Runde ab Le Soliat ist bequemer, aber der Blick auf die Felsarena kommt erst am Ende. Wer das volle Panorama will, nimmt die Mühen des Aufstiegs in Kauf.

Die Entscheidung für eine Route hängt also vor allem von der eigenen Fitness und Zeit ab – wer beides mitbringt, wird auf jeder Variante ein lohnendes Erlebnis haben.

Vor- und Nachteile der Creux-du-Van-Wanderung

Vorteile

  • Einzigartiges Naturerlebnis – die Felsarena ist 4 km lang und 1 km breit.
  • Gut markierte Wege mit durchgehender Beschilderung (T2).
  • Einkehrmöglichkeit auf dem Plateau (Ferme Robert mit Terrasse).
  • Für jedes Fitnesslevel machbar – passende Route vorausgesetzt.
  • Gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (Bahn bis Noiraigue).

Nachteile

  • Konditionell anspruchsvoll – besonders die Standard-Route ab Noiraigue.
  • Parkplätze in Noiraigue sind begrenzt und kostenpflichtig.
  • Im Herbst und Winter oft nebelig – dann keine Sicht auf das Felsbecken.
  • An Wochenenden stark frequentiert – weniger Ruhe.
  • Keine Rundwanderung ohne Wiederholung von Wegabschnitten möglich.

Der Trade-off: Der Creux du Van bietet ein einzigartiges Naturerlebnis, aber der Preis ist eine anspruchsvolle Wanderung. Wer bereit ist, die 820 Höhenmeter zu akzeptieren, wird mit einem unvergesslichen Ausblick belohnt – wer nicht, findet in der kurzen Route ab Le Soliat eine gute Alternative.

Schritt-für-Schritt: So gelingt die Creux-du-Van-Wanderung

  1. Route wählen: Entscheide dich vorab, ob du die Standard-Runde ab Noiraigue (12–14 km, 820 Höhenmeter) oder die kurze Variante ab Le Soliat (6 km, 150 Höhenmeter) gehen möchtest (creuxduvan.com).
  2. Anreise planen: Mit dem Auto nach Noiraigue oder Le Soliat – Parkplätze vorhanden, aber begrenzt. Alternativ mit der Bahn S21 bis Noiraigue (Off the Trail).
  3. Ausrüstung prüfen: Feste Wanderschuhe mit Profil, Rucksack mit 1–1,5 Litern Wasser pro Person, Sonnenschutz, Regenschutz und eine kleine Verpflegung (Wegwandern.ch).
  4. Früh starten: Abfahrt in Noiraigue spätestens um 9 Uhr – dann hast du genug Zeit für Pausen und das Panorama auf dem Plateau.
  5. Wetter checken: Vor dem Start die lokale Wettervorhersage prüfen. Nebel und Regen können die Sicht auf Null reduzieren (creuxduvan.com).
  6. Aufstieg geniessen: Der Sentier des Quatorze Contours bietet 14 Serpentinen mit stetigem Anstieg – alle paar Minuten eine neue Perspektive auf das Tal.
  7. Am Plateau ankommen: Oben angekommen, der Blick öffnet sich auf die riesige Felsarena – Zeit für eine ausgiebige Pause und Fotos.
  8. Rückweg antreten: Entweder über den gleichen Weg zurück nach Noiraigue oder alternativ über die Ferme Robert (etwas länger, aber aussichtsreicher).
Fazit: Wanderer, die gut vorbereitet sind, werden am Creux du Van belohnt. Route wählen, früh starten, genügend Wasser einpacken.

Das Wichtigste: Die Reihenfolge ist nicht willkürlich – jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Wer die Ausrüstung erst am Start prüft oder das Wetter ignoriert, riskiert eine enttäuschende Tour.

Was sicher ist – und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Die Standardroute von Noiraigue ist 12–14 km lang und hat 730–820 Höhenmeter (Off the Trail; creuxduvan.com).
  • Die Gehzeit beträgt 4–5 Stunden für Geübte (Wegwandern.ch).
  • Parkplätze sind in Noiraigue vorhanden und kostenpflichtig (creuxduvan.com).
  • Die empfohlene Jahreszeit ist Mai bis Oktober (creuxduvan.com).
  • Die Felsarena ist ca. 4 km lang, 1 km breit und die Wände sind rund 160 m hoch (Wegwandern.ch).

Was unklar ist

  • Aktuelle Wegverhältnisse (Schnee, Sperrungen) können je nach Jahreszeit variieren.
  • Die beste Tageszeit für den Sonnenaufgang am Felsbecken ist nicht offiziell festgelegt.
  • Die genaue Besucherzahl pro Tag wird nicht veröffentlicht – aber an Wochenenden ist es voll.

Der Creux du Van ist eines der beeindruckendsten Naturwunder der Schweiz. Die Kombination aus gewaltiger Felsformation und der Stille auf dem Plateau macht ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis für Wanderer.

– MySwitzerland.ch, offizielle Schweizer Tourismusseite

Wir empfehlen die Wanderung ab Noiraigue über den Sentier des Quatorze Contours. Das sind 12 Kilometer und rund 730 Höhenmeter – eine ideale Halbtages-Tour für geübte Wanderer.

– creuxduvan.com, offizielle Informationsseite des Naturdenkmals

Die beiden Perspektiven zeigen das Spektrum: MySwitzerland.ch preist den Creux du Van als touristisches Highlight, während die lokale Informationsseite präzise Routenempfehlungen gibt. Beide betonen die Einzigartigkeit des Ortes – und die Notwendigkeit einer guten Vorbereitung.

Fazit: Für wen sich die Creux-du-Van-Wanderung lohnt

Der Creux du Van ist kein Ort für unvorbereitete Spaziergänger. Die 730 bis 820 Höhenmeter der Standard-Route ab Noiraigue verlangen eine solide Grundkondition und die richtige Ausrüstung. Aber genau das macht den Lohn so gross: Wer sich den Aufstieg erarbeitet, wird mit einem der spektakulärsten Naturpanoramen der Schweiz belohnt. Für den Schweizer Gelegenheitswanderer, der einen freien Samstag sinnvoll nutzen will, ist die Botschaft klar: Die Route ab Le Soliat ist der perfekte Einstieg – oder der Start in Noiraigue mit ausreichend Zeit und Respekt vor den Höhenmetern. Die Alternative wäre eine Enttäuschung: ohne Vorbereitung und mit falscher Ausrüstung wird die Tour zur Qual statt zum Genuss.

Häufig gestellte Fragen

Kann man mit dem Hund wandern?

Ja, Hunde sind auf den markierten Wegen erlaubt. Auf dem Plateau gibt es jedoch keine speziellen Hundestationen oder Wasserstellen. Im Sommer kann der Boden heiss werden – achte auf die Pfoten deines Hundes und nimm ausreichend Wasser mit.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten auf der Route?

Ja, auf dem Plateau liegt die Ferme Robert, ein Bauernhof mit Terrasse, der Getränke und einfache Mahlzeiten anbietet. Die Öffnungszeiten sind saisonal – in der Hauptsaison (Mai bis Oktober) ist sie in der Regel geöffnet (creuxduvan.com).

Ist die Wanderung im Winter machbar?

Die offizielle Seite warnt eindringlich: Im Winter sind die meisten Wege nicht begehbar und die Umgebung des Felsenkessels ist gefährlich. Winterwanderungen sind nur mit spezieller Ausrüstung (Spikes, Steigeisen) und entsprechender Erfahrung zu empfehlen (creuxduvan.com).

Welche Schuhe sind empfehlenswert?

Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle (Profil) sind Pflicht – besonders auf dem Sentier des Quatorze Contours mit seinen steilen Serpentinen. Der Weg ist als T2 eingestuft, was Trittsicherheit erfordert (Wegwandern.ch).

Gibt es eine Rundwanderung?

Ja, die klassische Route ab Noiraigue ist eine Rundwanderung: Aufstieg über den Sentier des Quatorze Contours, Rückweg über die Ferme Robert oder den gleichen Weg. Die Länge beträgt 12–14 km, je nach gewählter Variante (creuxduvan.com).

Wie lange vorher sollte man starten?

Bei der Standard-Route ab Noiraigue empfiehlt sich ein Start zwischen 8 und 9 Uhr. So hast du genug Zeit für Pausen, das Panorama auf dem Plateau und den Abstieg vor Einbruch der Dunkelheit. Im Sommer reicht auch ein Start um 10 Uhr.

Kann man mit Kindern wandern?

Ja, aber nur auf der kurzen Route ab Le Soliat (ca. 6 km, 150 Höhenmeter). Diese Variante ist für Kinder ab etwa 8 Jahren geeignet. Die Standard-Route ab Noiraigue ist für Kinder unter 12 Jahren nicht zu empfehlen – die 820 Höhenmeter sind zu anstrengend (creuxduvan.com).

Was kostet der Parkplatz in Noiraigue?

Der Parkplatz am Dorfeingang von Noiraigue ist kostenpflichtig. Die genauen Tarife werden vor Ort ausgewiesen und liegen in der Regel bei 5–10 CHF pro Tag. An Wochenenden ist der Parkplatz oft früh voll – eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist dann die bessere Wahl (Off the Trail).



Oliver Edward Bennett Clarke

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Oliver Edward Bennett Clarke

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.