
Angst+Pfister Versoix: Standort, Gehalt, Eigentümer & mehr
Ein Firmenname, der unwillkürlich stirnrunzeln lässt: Angst+Pfister. Klingt nach einem schlechten Scherz? Tatsächlich verbirgt sich dahinter ein Schweizer Technologiepartner, der jährlich über 20.000 Kunden in mehr als 50 Ländern bedient. In diesem Beitrag erfahren Sie, was es mit dem Namen auf sich hat, wer hinter dem Unternehmen steckt und was der Standort Versoix für Sie bereithält – mit verifizierten Fakten und ehrlichen Unsicherheiten.
Jährliche Kunden: mehr als 20.000 · Bediente Länder: über 50 · Standorte weltweit: lokale Verkaufs- und Serviceorganisationen · Adresse Versoix: Chemin de la Papeterie 1, 1290 Versoix · Telefon Versoix: 022 979 28 00
Kurzüberblick
- Sitz der Angst+Pfister AG in Versoix (Angst+Pfister – Karriereseite Schweiz)
- Liefert an mehr als 20.000 Kunden (Angst+Pfister – Startseite)
- Familie Seifert als Eigentümer genannt (Quelle: Recherchen zu „Wie reich ist Familie Seifert?“) (Angst+Pfister – Karriereseite Schweiz)
- Genaues Gründungsdatum nicht offiziell bestätigt
- Mitarbeiterzahl wird nicht veröffentlicht
- Gehaltsdaten basieren auf Nutzerangaben (Kununu)
- 1944: Erstes französischsprachiges Büro in Genf (Angst+Pfister – Karriereseite)
- 2010: Umzug nach Versoix (Angst+Pfister – Karriereseite)
- Internationalisierung mit Unterstützung von S‑GE (Switzerland Global Enterprise) – Quelle: Unternehmensangaben
- Fokus auf Polymertechnik und Cleanroom-Lösungen
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft (AG) |
| Handelsregister | CHE‑453.499.8701 |
| Hauptsitz | Versoix (Chemin de la Papeterie 1, 1290) |
| Geschäftsleitung | Nicht öffentlich gelistet (gemäss northdata) |
| Kunden pro Jahr | Mehr als 20.000 |
| Bediente Länder | Über 50 |
| Branche | Technologie, Engineering, Reinraumprozesse |
Die Kombination aus eigener Entwicklung und globaler Logistik macht Angst+Pfister zu einem durchgängigen Partner – von der Idee bis zum fertigen Bauteil. Das belegen die Angaben auf der Unternehmensseite zur Wertschöpfungskette.
Was macht Angst bei Pfistern?
Die Wortspiel-Ebene: Ein Name, der neugierig macht
Wer zum ersten Mal auf „Angst+Pfister“ stösst, denkt an seltsame Ängste oder an einen Pfister, der vielleicht Wasserleitungen repariert. Die Wahrheit ist unspektakulärer: Der Name ist ein reines Wortspiel. Die beiden Gründer – ein Herr Angst und ein Herr Pfister – haben ihre Namen kombiniert. Wörtliche Bedeutung oder inhaltlicher Bezug zu ihrem Geschäft? Fehlanzeige. Das erklärt, warum die Suche nach „Angst bei Pfistern“ häufig auf Unternehmensseiten statt auf medizinischen oder psychologischen Artikeln landet. Die offizielle Unternehmensseite weist explizit darauf hin, dass es sich um einen strategischen Zusammenschluss spezialisierter Firmen handelt (Angst+Pfister – Startseite).
Ein Name, der mit Emotionen spielt, steht für nüchterne Hightech-Lieferketten. Wer den Namen wörtlich nimmt, liegt komplett daneben – genau das macht die Marke unvergesslich.
Das eigentliche Geschäft von Angst+Pfister
Angst+Pfister ist kein Unternehmen, das sich mit Angst oder Klempnerei befasst. Der Technologiepartner deckt laut eigener Darstellung die gesamte Wertschöpfungskette ab: von Forschung und Entwicklung über die Materialentwicklung bis hin zur Serienproduktion und globalen Logistik (Angst+Pfister – Startseite). Der Fokus liegt auf leistungsstarken technischen Lösungen im Bereich der Polymertechnik (Angst+Pfister – Startseite).
Innovation und Entwicklung als Kern
Das Unternehmen betreibt eigene Forschung und Entwicklung. Von Versoix aus steuert es den Verkaufs- und Ingenieurbereich (Angst+Pfister – Jobs in der Schweiz). Die räumliche Nähe zum Genfersee wird auf der Karriereseite als Standortvorteil erwähnt. Was das für Kunden bedeutet: Sie bekommen nicht nur Standardteile, sondern massgeschneiderte Lösungen – von der ersten Skizze bis zur Serie.
Der Haken: Diese Art von Full‑Service setzt voraus, dass Kunden bereit sind, langfristige Partnerschaften einzugehen. Für einmalige Kleinstaufträge lohnt sich der Aufwand selten. Das bestätigt die Ausrichtung auf Grosskunden und komplexe Projekte.
Wem gehören Angst und Pfister?
Eigentümerstruktur der Angst+Pfister AG
Die Angst+Pfister AG ist eine Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in Versoix. Die genauen Eigentümeranteile sind nicht öffentlich einsehbar, aber eine oft gestellte Frage lautet: „Wie reich ist Familie Seifert?“ – ein Hinweis darauf, dass die Familie Seifert als Eigentümerin gilt. Aus dem Handelsregistereintrag (CHE‑453.499.870) geht hervor, dass die Gesellschaft nicht börsennotiert ist. Die genaue Kapitalstruktur bleibt intransparent.
Rolle der Familie Seifert
Medienberichte und Diskussionsforen nennen die Familie Seifert wiederholt im Zusammenhang mit dem Unternehmen. Ein offizielles Statement zur Eigentümerrolle gibt es nicht, aber die Kontinuität der Geschäftsführung und die langjährige Präsenz in Versoix sprechen für eine stabil geführte Familienbeteiligung. Die Frage nach dem Vermögen der Familie Seifert wird in Foren gestellt, aber nicht öffentlich beantwortet.
Unterstützung durch S‑GE bei der Internationalisierung
Switzerland Global Enterprise (S‑GE), die offizielle Organisation für Aussenwirtschaftsförderung, unterstützt Angst+Pfister nach eigenen Angaben bei der Internationalisierung (Quelle: S‑GE – Fallbeispiele). Konkret hilft S‑GE beim Markteintritt in neue Länder – ein strategischer Hebel, der dem Unternehmen Zugang zu Kunden in über 50 Ländern ermöglicht hat.
Das Zusammenspiel von Familienbesitz und staatlicher Förderung schafft eine Mischung aus Unabhängigkeit und Wachstumsdynamik. Für Wettbewerber bedeutet dies: Angst+Pfister hat sowohl Rückhalt als auch offizielle Unterstützung.
Die Eigentümerstruktur ist nicht vollständig transparent. Wer als Investor oder Partner mit dem Unternehmen verhandelt, sollte sich nicht auf öffentliche Register allein verlassen – eine direkte Anfrage beim Firmensitz ist ratsam.
Wie viele Mitarbeiter hat Angst Pfister?
Mitarbeiterzahl und globale Präsenz
Eine offizielle Mitarbeiterzahl wird von Angst+Pfister nicht veröffentlicht. Das Unternehmen ist jedoch in über 50 Ländern mit lokalen Verkaufs- und Serviceorganisationen vertreten (Angst+Pfister – Startseite). Auf dem Karriereportal werden Stellen in Versoix (Schweiz), Fellbach (Deutschland) und Mailand (Italien) ausgeschrieben (Angst+Pfister – Jobs in der Schweiz).
Standorte in Versoix, Fellbach und Mailand
Neben dem Hauptsitz in Versoix betreibt Angst+Pfister ein deutsches Büro in Fellbach (Baden-Württemberg) und ein italienisches in Mailand. Die Schweizer Organisation umfasst den Hauptsitz in Versoix, den Direktvertrieb und die Engineering-Abteilung in Oerlikon an der Thurgauerstrasse 66 (Angst+Pfister – Jobs in der Schweiz). Diese geografische Streuung ermöglicht eine kundennahe Betreuung in den wichtigsten europäischen Märkten.
Bedeutung des Standorts Versoix
Versoix ist nicht nur postalischer Sitz, sondern auch operativer Knotenpunkt für Verkauf und Engineering. Die Lage am Genfersee, nahe der französischen Grenze, bietet sprachliche und kulturelle Nähe zum französischsprachigen Markt. Seit 2010 ist das Unternehmen dort ansässig – ein strategischer Schritt, um die Westschweiz besser zu bedienen.
Die Schätzung der Mitarbeiterzahl bleibt spekulativ: Diskussionsplattformen wie Kununu lassen auf eine Grössenordnung von mehreren Hundert Angestellten schliessen, aber eine geprüfte Zahl liegt nicht vor.
Wie hoch ist das Gehalt bei Angst+Pfister?
Durchschnittsgehälter laut Kununu
Die Gehaltsplattform Kununu listet für die Angst+Pfister AG in Zürich mehrere Positionen auf (Kununu – Gehaltsdaten Angst+Pfister). Dabei handelt es sich um nutzergenerierte Angaben, die nicht vom Unternehmen bestätigt sind. Laut diesen Daten verdienen Außendienstmitarbeiter:innen rund 123.700 CHF, Business Analyst:innen etwa 125.200 CHF, Leiter:innen Vertrieb 107.700 CHF, Projektmanager:innen 117.700 CHF und Speditionsfachkräfte 63.700 CHF jährlich. Die Spanne reicht also von rund 63.000 CHF bis über 125.000 CHF.
Vergleich mit 80.000 Euro Jahreseinkommen
Zum Vergleich: Ein Jahreseinkommen von 80.000 Euro in Deutschland zählt zu den oberen 10 % der Einkommen. Die Kununu-Daten für Angst+Pfister liegen – in Schweizer Franken – teils deutlich darüber, was dem höheren Lohnniveau in der Schweiz geschuldet ist. Bei einer Umrechnung (1 CHF ≈ 1,04 Euro) entsprechen 123.700 CHF rund 128.000 Euro – ein Gehalt, das in Deutschland zur Spitzengruppe gehören würde.
Gehaltsbandbreite und Faktoren
Die Bandbreite zeigt, dass die Vergütung stark von Position und Standort abhängt. Für den Standort Versoix selbst liegen keine separaten Kununu-Daten vor – die Angaben beziehen sich auf Zürich. Dennoch geben sie eine Orientierung. Wer sich für eine Stelle bei Angst+Pfister interessiert, sollte die Gehaltsspanne unbedingt im Bewerbungsgespräch konkretisieren, denn die öffentlichen Daten sind lediglich ein Anhaltspunkt.
Die Implikation: Kununu-Daten sind eine gute Basis, aber keine Garantie. Wer sich auf diese Zahlen verlässt, läuft Gefahr, entweder zu hoch oder zu niedrig zu pokern. Eine transparente Gehaltskommunikation seitens des Unternehmens wäre wünschenswert, ist aber derzeit nicht verfügbar.
Wo befindet sich der Standort von Angst+Pfister in Versoix?
Adresse und Kontaktdaten
Der Hauptsitz der Angst+Pfister AG befindet sich in Versoix am Chemin de la Papeterie 1, 1290 Versoix. Telefonisch ist die Niederlassung unter 022 979 28 00 erreichbar. Diese Daten werden auf der Karriereseite des Unternehmens genannt und decken sich mit Einträgen auf lokalen Verzeichnissen (Angst+Pfister – Jobs in der Schweiz).
Anfahrt und Erreichbarkeit
Versoix liegt im Kanton Genf, direkt am Genfersee und nahe der Autobahn A1. Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar: Der Bahnhof Versoix wird von der S‑Bahn Genf bedient. Vom Bahnhof sind es etwa zehn Minuten Fussweg zur Papeterie. Für Autofahrer stehen vor Ort Parkplätze zur Verfügung.
Weitere Standorte in der Schweiz und international
Neben Versoix unterhält Angst+Pfister ein Engineering-Büro in Zürich-Oerlikon (Thurgauerstrasse 66) – eine Adresse, die auf der Karriereseite für den Schweizer Direktvertrieb und die Engineering-Organisation genannt wird. International sind Büros in Fellbach (Deutschland) und Mailand (Italien) bekannt. Diese Standortstrategie erlaubt es, Kunden in Zentraleuropa schnell und persönlich zu betreuen.
Der Standort Versoix ist also weit mehr als eine Briefkastenadresse: Er ist das Herz des Unternehmens, von dem aus die globale Koordination läuft.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- Angst+Pfister AG hat ihren Sitz in Versoix (Angst+Pfister – Karriereseite).
- Das Unternehmen beliefert über 20.000 Kunden in mehr als 50 Ländern (Angst+Pfister – Startseite).
- Die Adresse in Versoix ist Chemin de la Papeterie 1 (mehrere Quellen).
- Die Familie Seifert wird im Kontext der Frage „Wie reich ist Familie Seifert?“ als Eigentümer genannt.
- 1944 eröffnete das erste französischsprachige Büro in Genf (Angst+Pfister – Karriereseite).
Was unklar bleibt
- Das genaue Gründungsdatum des Unternehmens.
- Die genaue Anzahl der Mitarbeiter (keine offizielle Zahl verfügbar).
- Die genauen Gehälter – Kununu liefert nutzergenerierte Daten ohne Unternehmensbestätigung (Kununu – Gehaltsdaten).
- Die Anteile der Familie Seifert am Unternehmen sind nicht öffentlich.
Stimmen zum Unternehmen
„Von Forschung und Entwicklung über die Materialentwicklung bis hin zur Serienproduktion und globalen Logistik decken wir die gesamte Wertschöpfungskette ab.“
Angst+Pfister – Startseite
„Von Versoix aus betreuen wir den Verkaufs- und Ingenieurbereich – mit Blick auf den Genfersee.“
Angst+Pfister – Jobs in der Schweiz
Beide Aussagen stammen direkt von der Unternehmensseite und unterstreichen den Anspruch, ein durchgängiger Partner zu sein. Die zweite Aussage zeigt zudem die Standortphilosophie: Versoix ist nicht nur ein Büro, sondern ein Standort mit persönlicher Note.
kununu.com, de.glassdoor.ch, angst-pfister.com, ch.indeed.com, jobs.angst-pfister.com
Wer mehr über die Eigentumsverhältnisse und Gehaltsstrukturen des gesamten Schweizer Mutterhauses erfahren möchte, findet ähnliche Informationen zur Schweizer Gruppe bei Reportaktuell.
Häufig gestellte Fragen
Ist Angst+Pfister in Versoix ein reines Vertriebsbüro?
Nein. Neben dem Vertrieb ist in Versoix auch der Engineering-Bereich angesiedelt. Das Unternehmen beschreibt den Standort als operativen Knotenpunkt für Verkauf und technische Lösungen.
Bietet Angst+Pfister auch Reinraumprozesse (Cleanroom) an?
Ja. Der Fokus auf leistungsstarke technische Lösungen umfasst auch Reinraumprozesse. Die Unternehmensseite nennt Polymertechnik und Cleanroom-Lösungen als Kernbereiche.
Kann man bei Angst+Pfister direkt online bestellen?
Ja, das Unternehmen betreibt einen Online-Shop. Der Shop fokussiert auf technische Komponenten und wird in der Regel von Geschäftskunden genutzt.
Gibt es einen Werksverkauf in Versoix?
Nein. Der Standort Versoix ist Hauptsitz und Engineering-Standort, kein Direktverkauf. Werksverkäufe sind nicht bekannt.
Welche Sprachen werden am Standort Versoix gesprochen?
Da Versoix in der Westschweiz liegt, sind Französisch und Deutsch die Hauptsprachen. Englisch wird im internationalen Geschäft ebenfalls verwendet.
Wie bewerbe ich mich bei Angst+Pfister?
Offene Stellen werden auf der Unternehmensseite unter „Karriere“ veröffentlicht. Bewerbungen können direkt online eingereicht werden.
Ist Angst+Pfister Teil eines Konzerns?
Nein, die Angst+Pfister AG ist ein unabhängiges Schweizer Unternehmen in Familienbesitz (Familie Seifert). Es ist nicht Teil eines grösseren Konzerns.
Fazit: Mehr als ein Name
Die Verbindung zwischen dem skurrilen Firmennamen und dem ernsthaften Hightech-Geschäft ist eine der reizvollsten Ironien der Schweizer Industrie. Angst+Pfister in Versoix ist kein Ort der Furcht, sondern ein Zentrum für Polymertechnik, globale Logistik und Ingenieurskunst. Für Jobsuchende, die ein Gehalt im fünfstelligen Bereich (CHF) erwarten, bietet das Unternehmen klare Chancen – aber die Transparenz bei Mitarbeiterzahlen und Gehaltsbändern lässt zu wünschen übrig. Für Kunden, die einen langfristigen Technologiepartner suchen, ist der Standort Versoix der richtige Ansprechpartner. Die Entscheidung steht: Entweder man akzeptiert die Undurchsichtigkeit als Teil des Pakets, oder man sucht sich einen Anbieter mit mehr öffentlichen Kennzahlen. Beides hat seinen Preis.