Noch nie war das Teilnehmerfeld bei einer Frauen-Euro so ausgeglichen wie 2025. Zwischen dem 2. und 27. Juli kämpfen 16 Nationen in der Schweiz um den Titel – und die Frage, wer am Ende den Pokal in die Höhe stemmt, ist spannender denn je. Dieser Artikel liefert einen datengestützten Überblick über die wichtigsten Spielerinnen, Kaderschwerpunkte und aufstrebenden Talente, damit Sie bestens informiert in das Turnier starten.

Turnierbeginn: 2. Juli 2025 ·
Turnierende: 27. Juli 2025 ·
Titelverteidiger: England ·
Gastgeber: Schweiz

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Aitana Bonmatí nach viraler Meningitis voll einsatzfähig sein wird (RTL France)
  • Letzte Verletzungen vor Turnierbeginn – Startaufstellungen bleiben abzuwarten (RTL France)
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die folgende Tabelle fasst die Kernfakten zur Frauen-Euro 2025 zusammen.

Kernfakten zur Frauen-Euro 2025
Merkmal Wert
Turnier Frauen-Euro 2025
Gastgeber Schweiz (Coeurs de Foot (Fußballportal))
Teilnehmer 16 Nationen
Titelverteidiger England
Spielmodus Gruppenphase + K.o.-Runde

Wer sind die Favoritinnen für die Frauen-Euro 2025?

Die Favoritenrolle teilen sich mehrere Teams. England, Spanien und Frankreich gelten als die heißesten Anwärter auf den Titel.

Top-Favoritinnen: England, Spanien und Frankreich

  • England tritt als Titelverteidiger an – die Lionesses gewannen 2022 die Europameisterschaft und zählen auch 2025 zu den stärksten Teams. Am 5. Juli treffen sie im Vorrundenspiel auf Frankreich (RTL France).
  • Spanien ist amtierender Weltmeister (2023) und bringt eine beeindruckende Offensive mit – angeführt von Alexia Putellas (Ballon d’Or 2021 und 2022) (RTL France).
  • Frankreich wird in den Power Rankings weit vorne gesehen. Das Team um Trainer Hervé Renard hat in der Qualifikation starke Leistungen gezeigt.

Außenseiter mit Potenzial: Deutschland und Niederlande

Deutschland hat eine lange EM-Tradition – die DFB-Frauen holten achtmal den Titel, zuletzt 2013. In den letzten Jahren schwankten die Ergebnisse, doch mit Spielerinnen wie Klara Bühl (5 Tore in 6 Europapokalspielen, Bronze bei Olympia 2024) ist immer mit einer Überraschung zu rechnen (Cosmopolitan France). Die Niederlande, Europameister von 2017, haben eine talentierte Mannschaft, stehen aber vor der Aufgabe, an frühere Erfolge anzuknüpfen.

Der Favoritenkreis ist breiter als je zuvor – das verspricht ein offenes Turnier, in dem auch vermeintliche Außenseiterinnen für Furore sorgen können.

Welche Nachwuchsspielerinnen sollten Sie bei der Frauen-Euro 2025 im Auge behalten?

Die UEFA und FIFA haben mehrere junge Talente hervorgehoben, die in der Schweiz für Aufsehen sorgen könnten.

Fünf vielversprechende Talente

  • Sydney Schertenleib (Schweiz, 18 Jahre) – Die Stürmerin des FC Barcelona hat bereits 22 Ligaspiele absolviert und ist die zweitjüngste Torschützin in der Geschichte der spanischen Liga. In 8 Länderspielen erzielte sie 2 Tore (Cosmopolitan France).
  • Iman Beney (Schweiz, 18 Jahre) – Gemeinsam mit Schertenleib stand sie im U17-EM-Halbfinale 2023 gegen Deutschland (UEFA.com (offizielle Seite)).
  • Michelle Agyemang (England, 19 Jahre) – Die Mittelfeldspielerin sammelte Erfahrung in der Nations League und in U17/U19-EM-Finals (UEFA.com (offizielle Seite)).
  • Signe Gaupset (Norwegen, 20 Jahre) – Sie ist die jüngste Spielerin, die jemals einen Doppelpack in einem EM-Spiel erzielte (FIFA.com (Weltverband)).
  • Klara Bühl (Deutschland, 24 Jahre) – Mit 5 Toren in 6 Europapokalspielen und Olympia-Bronze 2024 zählt sie zu den erfahreneren jungen Spielerinnen (Cosmopolitan France).

Das Durchschnittsalter der Nominierten liegt vielerorts unter 26 Jahren – ein klares Zeichen, dass die Zukunft des Frauenfußballs bereits auf dem Platz steht.

Welche Spielerinnen sind in den Kadern von Deutschland, Spanien und der Schweiz?

Ein genauer Blick auf drei ausgewählte Teams zeigt die Mischung aus Stars und Talenten.

Deutscher Kader

  • Torhüterinnen wie Ann-Katrin Berger (Bekanntgabe durch die UEFA) sichern die Defensive. Im Angriff setzt Deutschland auf Klara Bühl, die zuletzt starke Leistungen im Europapokal zeigte (Cosmopolitan France).
  • Weitere Schlüsselspielerinnen sind Stina Johannes und Ena Mahmutovic (vorläufige Kaderlisten der UEFA).

Spanischer Kader

  • Alexia Putellas (Ballon d’Or 2021, 2022) führt das spanische Mittelfeld an (RTL France).
  • Aitana Bonmatí (Ballon d’Or 2023, 2024) ist der kreative Kopf – ihr Einsatz ist jedoch aufgrund einer viralen Meningitis unsicher (RTL France).

Schweizer Kader

  • Gastgeber Schweiz setzt auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. Ramona Bachmann und Lia Wälti sind die Stützen (Cosmopolitan France).
  • Die Youngster Sydney Schertenleib und Iman Beney (beide 18) könnten für Überraschungen sorgen (UEFA.com (offizielle Seite)).

Die Kaderstärke der drei Nationen ist unterschiedlich, aber jede Mannschaft hat das Potenzial, weit zu kommen.

Warum fehlen Wendie Renard, Eugénie Le Sommer und Kadidiatou Dali im französischen Kader?

Hintergründe zu Wendie Renards Rücktritt

Wendie Renard trat im Februar 2023 aus der französischen Nationalmannschaft zurück, aus Protest gegen die Führung des Verbandes. Seitdem steht sie nicht mehr für die Bleues zur Verfügung (RTL France).

Die Nichtberücksichtigung von Le Sommer und Dali

Eugénie Le Sommer und Kadidiatou Dali wurden von Trainer Hervé Renard aus sportlichen Gründen nicht für die Euro 2025 nominiert. Eine offizielle Bestätigung der genauen Entscheidungsgründe steht noch aus.

Die Abwesenheit dieser erfahrenen Spielerinnen zwingt Frankreich, auf eine jüngere Mannschaft zu setzen – das könnte sich als Risiko, aber auch als Chance erweisen.

Wie setzt sich der Kader der französischen Nationalmannschaft zusammen?

Die 23 Spielerinnen der Bleues

Der französische Kader umfasst Spielerinnen wie Selma Bacha, Delphine Cascarino und Griedge Mbock. Einige von ihnen spielen bei Paris Saint-Germain Football Club – Geschichte, Kader, Erfolge 2025.

Schlüsselpositionen und Kapitänin

Da Wendie Renard nicht mehr im Team ist, wird die Kapitänsbinde voraussichtlich an Grace Geyoro oder eine andere erfahrene Spielerin gehen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Zeitleiste: Die wichtigsten Daten der Frauen-Euro 2025

Der Turnierplan folgt einem klaren Rhythmus. Hier eine Übersicht der entscheidenden Phasen.

  • Juni 2025: Bekanntgabe der endgültigen Kader
  • 2. Juli 2025: Eröffnungsspiele (Island–Finnland 18 Uhr, Schweiz–Norwegen 21 Uhr) (RTL France)
  • 5. Juli 2025: Frankreich gegen England (RTL France)
  • 20.–24. Juli: Viertelfinale
  • 24.–27. Juli: Halbfinale
  • 27. Juli 2025: Finale in Basel (Coeurs de Foot (Fußballportal))
Die entscheidende Phase

Die K.o.-Runde wird innerhalb einer Woche ausgetragen. Für Spielerinnen bedeutet das maximale Belastung – die Teams mit der breiteren Bank haben hier einen klaren Vorteil.

Die konzentrierte K.o.-Runde erhöht den Druck auf die Teams mit dünnem Kader.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Das Turnier findet vom 2. bis 27. Juli 2025 in der Schweiz statt (Coeurs de Foot (Fußballportal)).
  • England ist Titelverteidiger und trifft in der Vorrunde auf Frankreich (RTL France).
  • Spanien hat mit Alexia Putellas und Aitana Bonmatí zwei Ballon d’Or-Gewinnerinnen im Kader (RTL France).
  • Ada Hegerberg (Norwegen) war die erste Frau, die den Ballon d’Or gewann (2018) (Cosmopolitan France).
  • Sydney Schertenleib (Schweiz, 18) ist die zweitjüngste Torschützin in der Geschichte der spanischen Liga (Cosmopolitan France).
  • Signe Gaupset (Norwegen, 20) hält den Rekord als jüngste Doppelpack-Schützin in einem EM-Spiel (FIFA.com (Weltverband)).

Was unklar bleibt

  • Ob Aitana Bonmatí nach ihrer viralen Meningitis rechtzeitig fit wird (RTL France).
  • Letzte Verletzungen vor Turnierbeginn könnten die Startaufstellungen beeinflussen.
  • Welche Nationaltrainer taktisch auf welche Formation setzen, ist noch nicht final bekannt.
Fazit: Die Frauen-Euro 2025 bietet eine Mischung aus etablierten Stars und jungen Talenten. Für Fußballfans: Merken Sie sich die Namen Sydney Schertenleib und Signe Gaupset. Für Wettinteressierte: Mit England, Spanien und Frankreich sind drei Teams extrem ausgeglichen – Außenseiter wie Deutschland sollten nicht unterschätzt werden.

Die Mischung aus verifizierten Fakten und offenen Fragen macht die Vorbereitung auf das Turnier spannend.

Weitere Quellen

footmercato.net, goal.com

Ein detaillierter Überblick über die teilnehmenden Spielerinnen findet sich im Artikel zur Frauen Fussball EM 2025.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Spielerinnen stehen in einem Kader?

Jedes Team darf maximal 23 Spielerinnen nominieren.

Wer ist die Kapitänin der französischen Mannschaft?

Da Wendie Renard nicht im Kader steht, führt Grace Geyoro oder eine andere Spielerin die Mannschaft an. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Welche Mannschaft hat die meisten Spielerinnen aus der heimischen Liga?

Das variiert; Deutschland und England haben einen hohen Anteil an Spielerinnen aus ihren eigenen Ligen, während Spanien und Frankreich ebenfalls viele Nationalspielerinnen aus den heimischen Topclubs stellen.

Gibt es Altersbeschränkungen für Spielerinnen?

Nein, es gibt keine Altersbeschränkung – Spielerinnen jeden Alters können nominiert werden.

Wo findet das Finale der Frauen-Euro 2025 statt?

Das Endspiel wird am 27. Juli 2025 in Basel ausgetragen (Coeurs de Foot (Fußballportal)).

Wer überträgt die Spiele im Fernsehen?

In der Schweiz zeigt SRF die Spiele, in Deutschland laufen sie bei ARD/ZDF und DAZN, in Österreich bei ORF. Die genauen Sender können regional variieren.

Für die Schweiz als Gastgeber steht viel auf dem Spiel: Ein frühes Ausscheiden wäre eine Enttäuschung, ein Viertelfinaleinzug ein Erfolg. Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen – das Team um Trainerin Pia Sundhage muss die jungen Talente wie Schertenleib und Beney mit der Erfahrung von Bachmann und Wälti vereinen, um die Heim-EM zu einem positiven Erlebnis zu machen.