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Five Ten Freerider Pro Test: Grip & Komfort 2025

Oliver Edward Bennett Clarke • 2026-09-11 • Gepruft von Daniel Becker

Wer einmal mit einem Five Ten Freerider Pro auf dem Trail stand, versteht, warum dieser Flachpedal-Schuh seit Jahren als Messlatte gilt. Das britische MTB-Magazin MBR kürte die klassische Version bereits 2023 zum Testsieger; seit 2025 sorgt eine BOA-Variante mit präziserem Verschluss für Aufsehen und entscheidet über Grip, Komfort und die Unterschiede zwischen den Modellen.

Sohlentechnologie: Stealth C4 / S1 (BikePerfect) ·
Verschluss: Schnürung oder BOA® L6 (BIKE Magazin) ·
Obermaterial: Synthetik / Canvas ·
Zielgruppe: Trail, Enduro, Freeride

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Das MTB-Magazin The Loam Wolf beschreibt den Pro BOA als sehr griffigen Flachpedal-Schuh mit hoher Alltagstauglichkeit.
  • MBR kürte die klassische Pro-Version 2023 zum Testsieger (MBR). (The Loam Wolf)
2Was unklar ist
  • Das Fahrrad-Magazin Freehub nennt für die BOA-Version je nach Markt die Stealth-Sohle S1 Phantom oder S1 Dotty.
  • BikePerfect berichtet, dass die S1-Sohle die bisherige Mi6-Mischung abgelöst hat (BikePerfect). (Freehub)
3Zeitleisten-Signal
  • 2025: Das MTB-Portal Singletracks testet die BOA-Variante und beschreibt sie als sofort stützend.
4Wie es weitergeht
  • Das Outdoor-Magazin GearJunkie sieht in der BOA-Version eine vollwertige Alternative zur Schnürversion.
  • Ob sich die BOA-Variante langfristig durchsetzt, hängt auch von den Erfahrungen mit Wassereintritt ab. (GearJunkie)

Von der Sohle bis zum Preis: Die wichtigsten Eckdaten des Freerider Pro im Überblick – mit den Werten, die Tests tatsächlich gemessen haben.

Eigenschaft Wert
Gewicht (pro Schuh) 370 g in Größe 9.5 US (Freehub)
Sohlentechnologie Stealth C4 (Schnürversion) bzw. Stealth S1 (BOA)
Obermaterial Synthetik / Canvas
Verschluss Schnürung oder BOA® L6
Preis (UVP) ca. 150–190 €, in Tests 170 € genannt (BIKE Magazin)
Zielgruppe Trail-, Enduro- und Freeride-Fahrer

Wofür sind Five Ten Freerider Pro Schuhe gemacht?

Der Name ist Programm: Der Pro ist ein Werkzeug fürs Mountainbike, kein Freizeit-Schuh. Entscheidend sind Sohle, Steifigkeit und Verschluss – und genau darauf legt Five Ten das Design aus.

Einsatzbereich: Trail, Enduro und Freeride

  • Das MTB-Magazin The Loam Wolf nennt den Pro BOA genau für diesen Zweck gebaut: maximaler Grip auf dem Trail.
  • Die steife Sohle trägt dazu bei, dass der Fuß auch bei ruppigen Passagen sicher auf dem Pedal steht.
  • Wer viel Druck aufs Pedal bringt, profitiert von der direkten Kraftübertragung der Stealth-Sohle.

Die Stealth®-Sohle und ihre Eigenschaften

Grip als Markenzeichen

Die Stealth-Sohle ist kein Marketing: Das Technik-Portal BikePerfect sieht in der neuen S1-Mischung die Ablösung der bewährten Mi6-Sohle – griffig, haltbar und steif genug fürs Pedalieren.

Die S1-Sohle gilt als etwas weniger griffig als die frühere Mi6-Mischung, dafür aber als haltbarer und steifer beim Pedalieren.

Die Folge: Der Pro verbindet Grip mit Kontrolle. Das macht ihn zur ersten Wahl für alle, die Flachpedale nicht als Kompromiss, sondern als Stilmittel sehen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Freerider Pro und dem normalen Freerider?

Freerider und Freerider Pro teilen sich den Namen, aber nicht den Anspruch. Der Pro ist die straffere, technischere Auslegung.

Sohlensteifigkeit und Unterstützung

  • Das BIKE Magazin sieht die erhöhte Steifigkeit der Sohle als markanten Unterschied zu früheren Five-Ten-Modellen.
  • Der normale Freerider legt den Fokus stärker auf Komfort und Flexibilität; der Pro setzt auf Kraftübertragung und Schutz.
Der Haken

Mehr Steifigkeit bedeutet mehr Kraftübertragung, aber weniger Flexibilität beim Gehen. Wer oft schiebt, spürt den Unterschied.

Material und Verarbeitung

  • Die Pro-Serie nutzt ein verstärktes Obermaterial aus Synthetik oder Canvas – je nach Ausführung.
  • Die BOA-Version übernimmt den angenehmen Sitz der Schnürversion, wie Tests bestätigen.

Gewicht und Passform

  • In Größe 9.5 US wiegt der Pro BOA bei Freehub 370 g pro Schuh.
  • Andere Messungen kommen je nach Größe auf höhere Paargewichte – die Angaben hängen stark von der Methode ab.
  • Die Passform fällt eher schmal aus; ob der Schuh breite Füße akzeptiert, hängt von der individuellen Fußform ab.
Fazit: Der Freerider Pro BOA ist kein komplett neuer Schuh, sondern die präzisere Version des Pro. Fahrer, die sofortigen Halt schätzen, kommen mit dem BOA-Drehverschluss gut zurecht; wer Wassereintritt vermeiden will, bleibt bei der Schnürvariante.

Das bedeutet: Der Unterschied zwischen Pro und Standard steckt nicht im Logo, sondern in Sohlensteifigkeit, Verschluss und Verarbeitung.

Sind Five Ten Freerider Pro bequem?

Komfort ist subjektiv, aber die Testberichte zeichnen ein klares Bild: Der Pro ist angenehm zu tragen, sofern die Passform zum Fuß passt.

Polsterung und Innenfutter

  • Das MTB-Portal Singletracks berichtet, dass der Schuh direkt nach dem Auspacken stützt und keine lange Einlaufzeit braucht.
  • Das Innenfutter gibt dem Fuß Halt, ohne zu drücken.

Einlaufzeit und Passform bei verschiedenen Fußformen

  • Eine lange Einlaufzeit ist laut Tests nicht nötig – der Pro wirkt sofort stützend.
  • Für breite Füße sind die Erfahrungen uneinheitlich; eine Anprobe ist hier sinnvoller als jede Größen-Tabelle.
Fazit: Der Pro BOA zählt zu den bequemsten Flachpedal-Schuhen, sofern die Passform passt. Für enge oder breite Füße gilt: anprobieren.

Was das für die Praxis heißt: Wer den Schuh einmal richtig sitzend hat, bekommt einen Begleiter für lange Touren – mit der nötigen Stütze, aber ohne Druckstellen.

Sind Five Ten Freerider Pro für Flachpedale geeignet?

Flachpedale sind die Heimat des Pro. Die Stealth-Sohle ist genau für diese Pedalform entwickelt – und entfaltet hier ihren größten Vorteil.

Grip-Paarung: Freerider Pro mit Flachpedalen

  • Das Radsport-Portal road.cc bescheinigt der BOA-Version hervorragende Traktion auf dem Pedal.
  • Die Stealth-Sohle haftet zuverlässig auf Plattformpedalen und gibt dem Fuß eine stabile Auflagefläche.

Empfehlungen für die griffigsten Flachpedale

  • Entscheidend ist die Kombination aus weicher Stealth-Mischung und Pedal mit scharfen Pins.
  • Große Pedalplattformen vergrößern die Auflagefläche und erhöhen den Halt spürbar.
  • Wer maximale Haftung will, sollte auf Pedale mit einer breiten Plattform und aggressiven Pins setzen.

Das Fazit: Der Pro ist nicht nur mit Flachpedalen kompatibel – er ist auf sie angewiesen. Ohne die passende Pedalfläche bleibt ein Teil seines Potenzials ungenutzt.

Sind Flachpedale besser für die Knie?

Diese Frage taucht in jeder Pedal-Diskussion auf – und die Antwort ist weniger eindeutig, als viele hoffen.

Vor- und Nachteile von Flachpedalen für die Gelenke

  • Flachpedale erlauben dem Fuß eine natürliche Bewegung; er ist nicht fixiert und kann jederzeit abgesetzt werden.
  • Klickpedale fixieren die Fußstellung und übertragen Kraft auch in der Zugphase, was bei langen Touren ermüden kann.
  • Eine natürliche Fußstellung kann die Knie entlasten – sie ist aber keine Garantie, wenn die Sitzposition nicht passt.
Die Krux

Flachpedale geben Freiheit, Klickpedale geben Effizienz. Die Studienlage liefert kein pauschales „besser“ fürs Knie – die Wahl bleibt individuell.

Wissenschaftliche Studien zur Pedalwahl und Kniebelastung

  • Die ausgewerteten MTB-Tests rund um den Freerider Pro enthalten keine biomechanische Studie, die eine Pedalart generell bevorzugt.
  • Wer Knieprobleme hat, sollte die Pedalwahl nicht allein vom Schuh abhängig machen, sondern mit einer Fachperson besprechen.

Die Konsequenz: Der beste Schuh der Welt ersetzt keine saubere Sitzposition. Flachpedale sind eine Option – kein Allheilmittel.

Freerider Pro vs. Freerider Pro BOA

Zwei Modelle, ein klares Muster: Der Pro ist sportlicher, der Pro BOA präziser.

Eigenschaft Freerider Pro Freerider Pro BOA
Sohle Stealth C4 Stealth S1 (Phantom/Dotty)
Verschluss Schnürung BOA® L6
Steifigkeit hoch sehr hoch, direkt stützend
Charakter direkt und klassisch präzise und fein justierbar

Das bedeutet: Der Pro BOA ist kein Ersatz für die Schnürversion, sondern eine Ergänzung für alle, die dem Verschluss mehr Vertrauen schenken als dem Schnürsenkel.

Technische Daten des Five Ten Freerider Pro

Die Ausstattung zeigt, wie stark der Pro auf Flachpedal-Einsatz fokussiert ist – vom Grip bis zum Verschluss.

Merkmal Ausprägung
Sohlentechnologie Stealth C4 bzw. Stealth S1
Obermaterial Synthetik oder Canvas
Verschluss Schnürung oder BOA® L6
Sohlensteifigkeit erhöht, auf Kraftübertragung ausgelegt
Einsatzbereich Trail, Enduro, Freeride
Zielgruppe Flachpedal-Fahrer mit Fokus auf Grip

Das Muster ist eindeutig: Jede Komponente ist auf Kontrolle ausgelegt, nicht auf Kompromisse.

Vorteile und Nachteile des Freerider Pro BOA

Vorteile

  • Die Stealth-Sohle liefert auf Flachpedalen sehr viel Halt.
  • Der BOA-Drehverschluss erlaubt eine feine Passform-Einstellung.
  • Die steife Sohle überträgt Kraft direkt aufs Pedal.

Nachteile

  • Die BOA-Konstruktion lässt Wasser eher in den Schuh (road.cc).
  • Die Passform im Mittelfuß ist nicht für jeden Fuß sofort ideal.
  • Der Preis liegt über dem der Schnürversion.

Das Ergebnis: Der Pro BOA ist ein Spezialist. Wer genau diesen Grip und diese Feineinstellung sucht, bekommt sie – alle anderen zahlen für Technik, die sie nicht nutzen.

Was ist gesichert, was bleibt offen?

Bestätigte Fakten

  • Die Pro-Baureihe wurde 2023 von MBR zum Testsieger gekürt.
  • Die BOA-Version misst laut GearJunkie je nach Größe 726 g pro Paar.

Was unklar ist

  • Die Angaben zur Sohlenmischung (S1 Phantom vs. S1 Dotty) sind je nach Markt uneinheitlich.
  • Ob die S1-Sohle den Grip der früheren Mi6-Mischung erreicht, bleibt in den Tests offen.
  • Zum Verschleiß auf Asphalt fehlen Langzeiterfahrungen.
  • Die Frage, ob Flachpedale die Knie schonen, lässt sich pauschal nicht beantworten.

Das Muster: Je länger man den Pro nutzt, desto mehr zeigt sich, was er kann – aber Langzeitdaten zu Sohle und Gelenken gibt es bislang kaum.

Stimmen aus den Tests

„Die Freeride Pros sind leichter und geben ein besseres Gefühl und Feedback.“

– Tester von BikePerfect

„Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Steifigkeit und der Konstruktion des Schuhs.“

– Redakteur von Singletracks

Beide Stimmen treffen denselben Punkt: Der Pro überzeugt nicht durch einzelne Features, sondern durch das Zusammenspiel von Steifigkeit, Sohle und Passform.

Der Five Ten Freerider Pro ist die Referenz unter den Flachpedal-Schuhen, weil er Grip, Steifigkeit und Komfort so balanciert wie kaum ein anderes Modell. Die BOA-Version macht daraus einen präzisen Schuh für Fahrende, die den letzten Millimeter Passform suchen – mit dem bekannten Nachteil des Wassereintritts. Für Trail- und Enduro-Fahrer, die ihr Pedal ernst nehmen, lohnt das Upgrade; für Gelegenheitsfahrer bleibt die Schnürversion die vernünftigere Wahl. Für Pendler, die den Schuh auch im Alltag tragen, ist die Entscheidung klar: Wer Nässe und Feineinstellung vermeiden will, greift zur Schnürung.

Häufig gestellte Fragen

Kann man den Five Ten Freerider Pro auch zum Wandern nutzen?

Für kurze Schiebepassagen ist der Pro geeignet, aber kein Wanderschuh. Das MTB-Magazin The Loam Wolf nennt ihn alltagstauglich, nicht als Wandersohle.

Ist der Five Ten Freerider Pro wasserdicht?

Nein. Das Radsport-Portal road.cc berichtet von Wassereintritt an der BOA-Konstruktion. Für nasse Bedingungen ist die Schnürversion die unspektakulärere, aber dichtere Wahl.

Wie lange hält die Stealth-Sohle?

Konkrete Kilometerangaben fehlen in den ausgewerteten Tests. Die Sohle gilt als robust, der Verschleiß hängt stark vom Untergrund ab.

Passt der Five Ten Freerider Pro in alle Flachpedale?

Der Schuh passt an jedes gängige Flachpedal. Der Grip hängt von der Pedalfläche und den Pins ab; die Stealth-Sohle wurde für diese Kombination entwickelt.

Gibt es den Five Ten Freerider Pro mit Vibram-Sohle?

In den ausgewerteten Tests und Herstellerangaben kommt ausschließlich die Stealth-Sohle zum Einsatz. Eine Vibram-Variante ist dort nicht aufgetaucht.



Oliver Edward Bennett Clarke

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Oliver Edward Bennett Clarke

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.