Ein dumpfes Grollen, plötzlich auffrischender Wind – und der Blick geht automatisch zum Himmel. Kaum jemand bleibt da noch entspannt sitzen. Dieses Stück hilft Ihnen, die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes richtig zu lesen und mit der 30-30-Regel sicher durchs Gewitter zu kommen – ohne Panik, aber mit Plan.

Aktuelle Unwetterwarnungen in Deutschland: DWD warnt vor starkem Gewitter in mehreren Bundesländern ·
Betroffene Regionen: Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Berlin, Niedersachsen, Hessen ·
Gefahren durch Gewitter: Blitzschlag, Starkregen, Hagel, Sturm ·
Empfohlene Schutzmaßnahme: 30-30-Regel beachten – Schutz suchen nach Blitz und Donner

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genauer Verlauf einzelner Gewitterzellen schwer vorhersagbar (DWD)
  • Lokale Windstärken können stark abweichen (Deutscher Wetterdienst)
3Zeitleisten-Signal
  • Heute: Aktuelle Gewitterwarnungen in mehreren Bundesländern (tagesschau.de)
  • Morgen: Warnung vor starkem Gewitter im Norden und Süden (DWD)
4Wie es weitergeht
  • Wechselhaftes Wetter mit weiteren Gewittern möglich (tagesschau.de)
  • DWD-Warnkarte regelmäßig prüfen auf dwd.de

Vier zentrale Fakten, die jeder zur aktuellen Warnlage kennen sollte:

Kennzahl Wert
Offizielle Warnungsquelle Deutscher Wetterdienst (dwd.de)
Gewitterdefinition Elektrische Entladung mit Blitz und Donner
Häufigste Begleiterscheinungen Starkregen, Hagel, Sturm
Schutzregel 30-30-Regel: 30 Sek. Abstand, 30 Min. warten (DWD)

Wird es heute in Deutschland gewittern?

Aktuelle Unwetterwarnungen des DWD

  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat amtliche Warnungen vor starkem Gewitter für mehrere Bundesländer herausgegeben. Die Warnungen werden in verschiedenen Stufen kommuniziert – von der einfachen Wetterwarnung bis zur amtlichen Unwetterwarnung.
  • Betroffen sind laut DWD-Warnkarte vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Niedersachsen und Hessen.

Betroffene Regionen und Warnstufen

  • Die Warnkarte des DWD ist gemeindegenau und ermöglicht eine ortsgenaue Abfrage (Deutscher Wetterdienst).
  • Begleitend zu den Gewittern werden häufig Starkregen, Hagel und stürmische Böen gemeldet (DWD).
Was das bedeutet

Ein Gewitter bleibt selten allein – wer in einer betroffenen Region wohnt, sollte nicht nur auf den eigenen Himmel achten, sondern regelmäßig die DWD-Karte prüfen. Der Warnstatus kann sich innerhalb von Minuten ändern.

Das Wichtigste: Wer heute in Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Berlin, Niedersachsen oder Hessen lebt, muss mit starken Gewittern rechnen. Die DWD-Warnkarte gibt minutengenau Auskunft.

Was ist die 30-30-Regel bei Gewitter?

Berechnung der Entfernung eines Gewitters

  • Die 30-30-Regel des DWD ist eine einfache Faustregel: Liegen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, ist das Gewitter gefährlich nah – weniger als zehn Kilometer entfernt (Deutscher Wetterdienst).
  • Der DWD weist darauf hin, dass die 30-30-Regel keinen absoluten Schutz garantiert, aber eine zuverlässige Orientierung bietet (DWD).

Wann Schutz suchen und warten

  • Nach dem letzten Donner sollte man mindestens 30 Minuten im Schutz bleiben (Deutscher Wetterdienst).
  • Der Schutz im Inneren eines stabilen Gebäudes oder in einem geschlossenen Fahrzeug ist die wichtigste Sofortmaßnahme (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).
Der Haken

Die 30-30-Regel hilft, aber sie schützt nicht vor dem ersten Blitz aus heiterem Himmel. Wer donnerschlagartig von einem Gewitter überrascht wird, hat keine 30 Sekunden mehr zum Rechnen – dann zählt nur noch: rein ins Haus oder ins Auto.

Kurz gefasst: Bei weniger als 30 Sekunden zwischen Blitz und Donner sofort in Sicherheit gehen – und nach dem letzten Donner noch 30 Minuten warten.

Soll man bei Gewitter das Fenster offen lassen?

Richtiges Verhalten bei Gewitter im Haus

  • Nein – Fenster und Türen sollten bei Gewitter geschlossen bleiben. Offene Fenster bieten eine Einschlagmöglichkeit für Blitze und lassen Regen sowie Hagel herein (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).
  • Elektrogeräte sollten vom Stromnetz getrennt werden – ein Blitzschlag kann Überspannungen im Hausnetz verursachen.

Blitzschutz und Sicherheitstipps

  • Der DWD empfiehlt, in Gebäuden Schutz zu suchen und dabei Abstand von Außenwänden, Fenstern und Türen zu halten (Deutscher Wetterdienst).
  • Auch Kamine und Metallrohre können Blitze ableiten – also nicht danebenstellen.

Die Regel: Fenster und Türen geschlossen halten, Elektrogeräte vom Netz trennen – das minimiert das Risiko von Blitzeinschlag und Überspannung.

Kann man bei Gewitter aufs Klo gehen?

Risiko von Blitzeinschlag in Wasserleitungen

  • Ja, man kann – aber es ist nicht empfehlenswert. Ein Blitz kann in Wasserleitungen einschlagen und die Spannung über das Rohrsystem ins Haus tragen (STERN.de).
  • Das Risiko ist gering, aber real: Vor allem in ländlichen Gebieten ohne Blitzableiter sollte man auf Duschen, Baden und Händewaschen verzichten (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Sicherheitsempfehlungen

  • Der NDR-Ratgeber empfiehlt, bei Gewitter auf Wasseranschlüsse zu verzichten (NDR).
  • Wer ein Haus mit modernem Blitzschutz hat, ist besser geschützt – aber Sicherheit geht vor.

Empfehlung: Während eines Gewitters nicht duschen, baden oder Wasserhähne benutzen – das Risiko eines Blitzeinschlags in die Wasserleitung ist gering, aber real.

Wann fängt der Sturm an und was ist die Windwarnskala?

Windwarnskala des DWD

  • Der DWD warnt ab Windstärke 8 auf der Beaufortskala vor Sturmböen (Deutscher Wetterdienst).
  • Stufe 8 bedeutet 62 bis 74 km/h – Bäume können Äste verlieren, das Gehen wird erschwert.

Ab wann spricht man von Sturm?

  • Ab Windstärke 9 spricht der DWD von Sturm (75 bis 88 km/h), ab Stärke 10 von schwerem Sturm.
  • Die Windwarnskala ist auf der DWD-Website für jede Gemeinde einsehbar (DWD).
Der Zusammenhang

Sturm und Gewitter treten oft gemeinsam auf – aber nicht jedes Gewitter bringt Orkanböen. Wer die Windwarnskala kennt, kann die DWD-Warnungen besser einordnen und weiß, wann wirklich Gefahr im Verzug ist.

Merkhilfe: Ab Windstärke 8 (62–74 km/h) beginnt die Sturmwarnung des DWD. Gewitter können diese Stärke erreichen – die Warnkarte zeigt es gemeindegenau an.

Schritt-für-Schritt: So verhalten Sie sich bei einer Gewitterwarnung

  1. Schritt 1: DWD-Warnkarte auf dwd.de öffnen und die eigene Gemeinde prüfen. Die Karte zeigt aktuelle Warnstufen farblich an.
  2. Schritt 2: Bei einer Unwetterwarnung sofort Schutz in einem stabilen Gebäude oder geschlossenen Fahrzeug suchen (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).
  3. Schritt 3: Die 30-30-Regel anwenden: Zeit zwischen Blitz und Donner messen – unter 30 Sekunden bedeutet akute Gefahr (Deutscher Wetterdienst).
  4. Schritt 4: Nach dem letzten Donner 30 Minuten im Schutz bleiben – auch wenn es schon wieder hell ist (DWD).
  5. Schritt 5: Fenster und Türen geschlossen halten, Elektrogeräte vom Stromnetz trennen.
  6. Schritt 6: Nicht duschen, baden oder Wasserhähne benutzen (SWB Magazin).

Aktuelle und kommende Gewitterlage

  • Heute: Aktuelle Gewitterwarnungen in Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Berlin, Niedersachsen und Hessen (tagesschau.de).
  • Morgen: Die Vorhersage zeigt Warnungen vor starkem Gewitter im Norden und Süden Deutschlands (DWD).
  • Nächste 10 Tage: Wechselhaftes Wetter mit weiteren Gewittern möglich – die DWD-Vorhersage gibt einen Überblick (Deutscher Wetterdienst).

Was gesichert ist und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Der DWD gibt offizielle Warnungen vor Gewittern heraus (Deutscher Wetterdienst)
  • Die 30-30-Regel ist wissenschaftlich fundiert und wird vom DWD empfohlen (DWD)
  • Fenster bei Gewitter zu schließen ist die empfohlene Schutzmaßnahme (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)

Was unsicher bleibt

  • Der genaue Verlauf einzelner Gewitterzellen ist schwer vorhersagbar (DWD)
  • Lokale Windstärken können von den Warnungen abweichen (Deutscher Wetterdienst)

Stimmen zur aktuellen Gewitterlage

Bei Gewittern ist das sicherste Verhalten, sich in ein Gebäude oder einen geschlossenen Wagen zu begeben. Offene Flächen, einzelne Bäume und Masten sind tabu.

Deutscher Wetterdienst

Die 30-30-Regel ist eine einfache Faustregel: weniger als 30 Sekunden zwischen Blitz und Donner bedeutet weniger als zehn Kilometer Entfernung – dann sofort in Sicherheit.

DWD

Für alle, die in einer der betroffenen Regionen leben, ist die Botschaft klar: Die DWD-Warnungen ernst nehmen, die 30-30-Regel anwenden und im Zweifel drinnen bleiben. Wer jetzt die Warnkarte checkt und die einfachen Schutzmaßnahmen befolgt, minimiert das Risiko – und schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie.

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Wer heute Abend ein Spiel besuchen oder im Freien unterwegs sein möchte, findet bei aktuelle DWD-Warnungen vor starkem Gewitter die aktuellen Warnungen für die betroffenen Regionen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein Gewitter durchschnittlich?

Ein einzelnes Gewitter dauert meist 30 bis 60 Minuten, kann aber in Gewitterzügen mehrere Stunden anhalten (DWD).

Ist es sicher, während eines Gewitters zu telefonieren?

Ein schnurloses Festnetztelefon kann bei Blitzschlag gefährlich sein – besser ein Mobiltelefon nutzen. Ein Blitz kann über die Telefonleitung ins Haus kommen (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Was tun, wenn man im Freien von einem Gewitter überrascht wird?

In die Hocke gehen, Füße zusammenstellen, keine Metallgegenstände berühren. Offene Flächen und einzelne Bäume meiden (Deutscher Wetterdienst).

Kann ein Blitz in ein Haus mit Blitzableiter einschlagen?

Ja, ein Blitzableiter leitet den Blitz kontrolliert ab – das Haus wird nicht beschädigt. Ohne Ableiter kann der Blitz in Mauern, Rohre oder Leitungen einschlagen (SWB Magazin).

Wie erkenne ich, ob ein Gewitter näher kommt?

Der zeitliche Abstand zwischen Blitz und Donner wird kürzer. Bei unter 30 Sekunden ist das Gewitter gefährlich nah (DWD).