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Sony 24-70 GM II Test: Schärfe, Unterschiede & Holy Trinity

Oliver Edward Bennett Clarke • 2026-07-07 • Gepruft von Oliver Weber

Das Sony FE 24–70 mm F2,8 GM II verspricht, den alten Kompromiss zwischen Lichtstärke und Handlichkeit zu überwinden. Mit gerade einmal 695 g (Sony Electronics – offizielle Produktseite) ist es nicht nur das kleinste seiner Klasse – es soll optisch und beim Autofokus neue Maßstäbe setzen, also Zeit für einen genauen Blick.

Brennweite: 24–70 mm ·
Maximale Blende: F2,8 ·
Gewicht: 695 g ·
Filterdurchmesser: 82 mm ·
Veröffentlichungsjahr: 2022

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Langzeithaltbarkeit über viele Jahre nicht abschließend belegt
  • Verkaufszahlen gegenüber Vorgänger nicht öffentlich
3Zeitleisten-Signal
  • Objektiv seit 2022 unverändert am Markt – keine relevanten zeitlichen Veränderungen
4Wie es weitergeht
  • Erwartung moderater Preissenkungen im Laufe des Produktlebenszyklus
  • Möglicher Nachfolger in 3–4 Jahren

Sechs Eckdaten, ein Muster: Das Sony 24‑70 GM II bleibt kompakt, ohne an Ausstattung zu sparen.

Eigenschaft Wert
Maximale Blende F2,8 (durchgehend)
Optischer Aufbau 20 Linsen in 15 Gruppen
Naheinstellgrenze 21 cm (bei 24 mm)
Filtergewinde 82 mm
Abmessungen (D × L) 87,8 × 120 mm
Gewicht 695 g

Wie gut ist das Sony 24‑70 GM II?

Bildqualität und Schärfe

  • Hervorragende Schärfe von Mitte bis Rand
  • Weiche Bokeh-Übergänge durch 11-Lamellen-Blende
  • Minimale chromatische Aberration

OpticalLimits, ein renommiertes deutschsprachiges Testportal, ordnet das Objektiv „an die Spitze seiner Klasse“ ein (OpticalLimits – Objektivtest-Portal). Dustin Abbott, ein erfahrener Objektivtester, bezeichnet es als „das beste Standardzoom, das ich je benutzt habe“ (DustinAbbott.net – Objektivtest-Spezialist).

Der Befund

Die Schärfeleistung liegt auf dem Niveau vieler Festbrennweiten – für ein 2,8er-Zoom ein seltener Luxus.

Autofokus und Geschwindigkeit

  • Schneller und leiser XD-Linearmotor
  • Präzise Augenerkennung auch bei Video
  • Zuverlässig bei Serienaufnahmen

Cameralabs bestätigt, dass das Mark‑II-Modell mit vier XD‑Linearmotoren schneller fokussiert als der Vorgänger (Cameralabs – Fotomagazin). Sony selbst gibt an, die Tracking-Leistung beim Zoomen sei etwa doppelt so gut wie beim GM I (The‑Digital‑Picture – Kameratestportal).

Bauweise und Kompaktheit

  • Staub- und spritzwassergeschützt
  • Kompaktes Design für ein F2,8-Zoom
  • Blendenring mit Klick-/Rastlos-Umschalter

Das Gehäuse misst 87,8 × 120 mm und bringt nur 695 g auf die Waage – Sony vermarktet es zurecht als „kleinste und leichteste f/2,8-24‑70-mm-Zoom seiner Klasse“ (Sony Electronics – offizielle Produktseite).

Das Fazit zur Bildqualität: Wer ein kompaktes, aber hochleistungsfähiges Standardzoom sucht, bekommt mit dem GM II ein Objektiv, das kaum Wünsche offenlässt.

Das Sony 24-70 GM II setzt neue Maßstäbe in puncto Schärfe, Geschwindigkeit und Kompaktheit – die Investition lohnt sich für alle, die keine Kompromisse eingehen wollen.

Was ist der Unterschied zwischen Sony 24‑70 I und II?

Größe und Gewicht im Vergleich

  • GM II ist rund 20 % leichter als GM I
  • GM II ist rund 18 % kürzer
  • GM II: 695 g vs. GM I: ca. 886 g

Der Größenunterschied fällt sofort auf: Das GM II passt in jede Kameratasche, in die der Vorgänger nicht hineinpasst.

Optische Verbesserungen

  • Überarbeiteter Linsensatz: 20 Elemente in 15 Gruppen
  • Verbesserte Schärfe und weniger chromatische Aberration
  • Bessere Bokeh-Qualität durch 11-Lamellen-Blende

Albert Dros, ein niederländischer Landschaftsfotograf, urteilte, das GM II sei „in jeder Hinsicht besser als der Vorgänger“ (Albert Dros – Naturfotografen-Blog).

Bedienelemente und Gehäuse

  • Blendenring mit Klick-/Rastlos-Umschalter (neu)
  • Irisblende für weichere Bokeh-Übergänge
  • Verbesserte Staub- und Spritzwasserdichtigkeit

Cameralabs hebt hervor, dass das GM II näher fokussieren kann als sein Vorgänger – die Naheinstellgrenze sinkt auf 21 cm (Cameralabs – Fotomagazin).

Der Trade‑off

Blendenring und die kompaktere Bauform machen das GM II zum besseren Reise- und Street-Objektiv – der Preis dafür ist der höhere Anschaffungspreis.

Der Abstand zum Vorgänger ist größer als bei vielen üblichen Refresh-Zyklen: Wer das alte Modell besitzt, bekommt ein spürbar verbessertes Werkzeug.

Warum ist 24‑70 mm so teuer?

Konstruktion und Glasqualität

  • Ein 24‑70 mm F2,8 ist ein High-End-Standardzoom
  • Viele asphärische und ED‑Linsen senken Aberrationen
  • Aufwändige Fertigung und enge Toleranzen

Der optische Aufbau aus 20 Elementen in 15 Gruppen zeigt: Hier steckt viel High‑Tech-Glas drin.

Lichtstärke und Blendenkonstruktion

  • Durchgehende Blende F2,8 erfordert große Linsendurchmesser
  • 11-Lamellen-Blende für harmonisches Bokeh
  • Filtermaske 82 mm – teure Filter notwendig

Zusätzlich kommt der Blendenring mit Klick-/Rastlos-Umschalter – ein Detail, das nur in der Premium‑Klasse zu finden ist.

Positionierung in der Holy Trinity

  • Das 24‑70 mm F2,8 ist das Mittelstück der Holy Trinity
  • Wird als Profi‑Standardzoom für vielseitige Einsätze vermarktet
  • Hohe Nachfrage bei geringer Konkurrenz (E‑Mount)

Der Preis von rund 2.300 € (Sony Electronics – unverbindliche Preisempfehlung) spiegelt den Aufwand und die Marktposition wider.

Die Rechnung: Wer über Jahre hinweg zuverlässig scharfe Bilder mit F2,8 haben will, spart sich den ständigen Objektivwechsel – das rechtfertigt den Aufpreis.

Was ist die heilige Dreifaltigkeit der Sony-Objektive?

Die drei Objektive der Sony Holy Trinity

  • 16‑35 mm F2,8 GM II
  • 24‑70 mm F2,8 GM II (das hier besprochene)
  • 70‑200 mm F2,8 GM II

Diese drei Zooms decken mit durchgängiger F2,8-Blende den gesamten häufig genutzten Brennweitenbereich ab – von Weitwinkel bis Tele.

Warum gelten genau diese drei als Dreifaltigkeit?

  • Sie sind auf perfekte Farbwiedergabe und Bedienung abgestimmt
  • Gemeinsame Verwendung vermeidet Farbstich-Unterschiede
  • Durchgängig F2,8 ermöglicht konstante Belichtungseinstellungen

Fotografen, die alle drei besitzen, können nahezu jede Aufnahmesituation abdecken, ohne die Blende wechseln zu müssen.

Alternativen zur Sony Dreifaltigkeit

  • Sigma bietet eine 24‑70 mm F2,8 Art II für ca. 300 € weniger
  • Tamron 28‑75 mm F2,8 G2 ist leichter und günstiger
  • Alternativen haben oft Abstriche bei Schärfe oder Verarbeitung

Die Sony‑Holy‑Trinity gilt als Referenz, doch Sigma und Tamron bieten starke Konkurrenz – vor allem für preisbewusste Nutzer.

Das Pattern: Wer das Beste vom Besten will, kommt an Sony nicht vorbei. Wer ein gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis sucht, findet bei Drittherstellern echte Alternativen.

Welches 24‑70-Objektiv ist das beste für Sony?

Sony 24‑70 GM II vs. Sigma 24‑70 Art II

  • Sony: 695 g, 82 mm Filter, 20/15 Linsen
  • Sigma: ähnliche optische Leistung, etwas günstiger
  • Dustin Abbott lobt das Sony als „besser in Größe/Gewicht, Funktionen, Autofokus und Optik“ (DustinAbbott.net – Objektivtest-Spezialist)

Sony 24‑70 GM II vs. Tamron 28‑75 mm F2,8 G2

  • Tamron: 540 g, 67 mm Filter, günstiger
  • Tamron: kein vollständiger 24‑mm‑Bereich, etwas weniger scharf
  • Für Reisende und Street-Fotografen: Tamron ist kompakter, Sony liefert mehr Schärfe

Preis-Leistungs-Optionen

  • Sony GM II: ca. 2.300 € – Spitzenleistung
  • Sigma 24‑70 Art II: ca. 1.300 € – sehr ähnliche Optik
  • Tamron 28‑75 G2: ca. 800 € – leicht und günstig

Die Wahl hängt vom Budget und den Ansprüchen ab: Wer maximale Schärfe und Robustheit braucht, greift zum Sony. Wer Geld sparen will, bekommt bei Sigma fast die gleiche Leistung.

Was zu beachten ist

Der Aufpreis für das Sony GM II lohnt sich vor allem für Profis, die auf die beste Schärfe und den leisesten Autofokus angewiesen sind – ambitionierte Hobbyfotografen werden mit Sigma fast genauso glücklich.

Vergleichstabelle: Sony 24‑70 GM I vs. GM II

Zwei Generationen, ein klarer Fortschritt: Das GM II ist leichter, kompakter und optisch überlegen.

Eigenschaft Sony 24‑70 GM I Sony 24‑70 GM II
Gewicht ca. 886 g 695 g
Länge 136 mm 120 mm
Filtergewinde 82 mm 82 mm
Naheinstellgrenze 38 cm 21 cm (bei 24 mm)
Autofokus‑Motoren 2 XD Linear Motors 4 XD Linear Motors
Blendenlamellen 9 11
Blendenring nein ja (mit Klick/Rastlos)

Technische Daten im Detail

Die Zahlen unterstreichen die Ingenieursleistung: Das Objektiv ist trotz aufwändiger Optik erstaunlich kompakt.

Spezifikation Wert
Brennweite 24–70 mm
Maximale Blende F2,8
Minimale Blende F22
Optischer Aufbau 20 Elemente in 15 Gruppen
Blendenlamellen 11 (abgerundet)
Naheinstellgrenze 21 cm (W), 30 cm (T)
Maximale Vergrößerung 0,32×
Filtergewinde 82 mm
Abmessungen (D × L) 87,8 × 120 mm
Gewicht 695 g
Bildstabilisator Nein
Autofokus Quad XD Linear Motors
Wetterschutz Ja (Staub und Spritzwasser)

Vor‑ und Nachteile

Vorteile

  • Hervorragende Schärfe über das gesamte Zoomfeld
  • Leicht und kompakt für ein F2,8‑Zoom
  • Ausgezeichneter Autofokus mit leisen Motoren
  • Blendenring mit Klick-/Rastlos-Umschalter
  • Staub- und spritzwassergeschützt

Nachteile

  • Hoher Preis (ca. 2.300 €)
  • Kein optischer Bildstabilisator
  • 82 mm Filter – teure Zubehörkosten
  • Konkurrenzprodukte von Sigma und Tamron fast gleich gut

Stimmen aus der Praxis

„Ein aktualisiertes Holy‑Trinity-Standardzoom, das die Erwartungen übertrifft.“

Sony Electronics – offizielle Produktseite

„Für Reise‑, Straßen‑, Natur‑, Porträt‑ und Eventfotografie gleichermaßen geeignet – ein wahres Allround-Talent.“

Snapsbyfox – Fotomagazin

„Das beste 24‑70 mm Objektiv für Sony überhaupt – keine Frage.“

– Reddit‑Nutzer in r/SonyAlpha – Community für Sony‑Fotografen

Fazit

Das Sony FE 24‑70 mm F2,8 GM II ist ein außergewöhnlich kompaktes, scharfes und schnell fokussierendes Standardzoom, das die Messlatte in seiner Klasse neu setzt. Für Profis, die auf höchste Bildqualität und Zuverlässigkeit angewiesen sind, führt kein Weg daran vorbei. Ambitionierte Hobbyfotografen sollten das Sigma 24‑70 Art II als preiswertere Alternative in Betracht ziehen – der Unterschied in der Praxis ist kleiner, als der Preisunterschied vermuten lässt. Für den deutschsprachigen Käufer, der Wert auf ein leises, handliches Objektiv für Street‑ und Reisefotografie legt, ist die Entscheidung klar: Das Sony GM II ist die Investition wert – oder man spart rund tausend Euro und greift zum Sigma.

Wer sich für die Bildqualität des neuen Zooms interessiert, findet in unserem ausführlichen Testbericht alle Details zu Schärfe und Vorgängermodellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie schwer ist das Sony 24‑70 GM II?

Es wiegt 695 g (Sony Electronics).

Hat das Sony 24‑70 GM II eine Bildstabilisierung?

Nein, das Objektiv hat keinen optischen Bildstabilisator (The‑Digital‑Picture – Kameratestportal).

Ist das Sony 24‑70 GM II wettergeschützt?

Ja, es ist staub- und spritzwassergeschützt (Sony Electronics).

Passt das Sony 24‑70 GM II auf eine Sony A7 IV?

Ja, es ist ein FE‑Objektiv und kompatibel mit allen Sony‑Vollformat‑E‑Mount‑Kameras wie der A7 IV (Sony Electronics – Kompatibilitätsinfo).

Welches Stativgewinde hat das Sony 24‑70 GM II?

Wie die meisten Sony-Objektive hat es ein 1/4-Zoll-Gewinde an der Stativschelle (die separat erhältlich ist). Standardmäßig ist kein Stativring im Lieferumfang enthalten.

Kann man das Sony 24‑70 GM II für Video nutzen?

Ja, der leise Autofokus und die Möglichkeit, den Blendenring rastlos zu stellen, machen es hervorragend für Video geeignet (The‑Digital‑Picture).

Lohnt sich das Sony 24‑70 GM II gegenüber dem Vorgänger?

Ja, wenn man Wert auf geringeres Gewicht, bessere Schärfe, kürzere Naheinstellgrenze und den Blendenring legt. Der Unterschied ist deutlich spürbar (Cameralabs – Fotomagazin).



Oliver Edward Bennett Clarke

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Oliver Edward Bennett Clarke

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.